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newsletter.05.10
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Status quo von Business Intelligence: Neue Studie BI Challenge
Cirquent und Professor Arnold Picot von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben mit „BI Challenge“ eine Studie zum Einsatz von Business Intelligence (BI) durchgeführt. Bei der Befragung von über 150 Unternehmen aus den Branchen Banken, Versicherungen, Handel und Dienstleistung zeigte sich, dass BI als Management-Tool ganz oben auf der Liste strategischer Themen steht. Im praktischen Einsatz gibt es allerdings oft Defizite.
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Status quo von Business Intelligence: Neue Studie BI Challenge
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Business Intelligence - dazu hat Cirquent gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München über 150 Unternehmen befragt.
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Dem Thema Business Intelligence (BI) muss hohe strategische Bedeutung beigemessen werden. Darüber herrscht in den meisten Unternehmen Konsens. Doch wie steht es mit der konkreten Umsetzung entsprechender Lösungen und Prozesse? Welchen Reifegrad haben aktuelle BI-Systeme in den Unternehmen erreicht? Und vor allem: Existieren ganzheitliche Strategien, die das weitreichende Potenzial von Business Intelligence auch wirklich ausschöpfen? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema BI geht die gerade erschienene Cirquent Studie „BI Challenge“ nach, die in Zusammenarbeit mit Professor Arnold Picot erstellt wurde, dem Vorstand des Instituts für Information, Organisation und Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Unsere Untersuchung bietet wichtige Hinweise auf den aktuellen Status quo von BI-Lösungen in deutschsprachigen Unternehmen“, erklärt Ulrich Auer, Vice President Finance Transformation bei Cirquent und Mitautor der Studie. „Vor allem aber zeigt sie deutlich, wo dringender Handlungsbedarf besteht und wie Unternehmen zielgenau BI-Lösungen finden können, die ihren Anforderungen auch wirklich entsprechen.“
Sie können die Cirquent Studie BI Challenge hier bestellen.
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Aus dem Blog
Generation Nix, Y, Z
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Ein und dieselbe Generation trennt eine tiefgehende digitale Kluft ("digital divide")
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Sie können das alles schon. Von Kindesbeinen an, ganz selbstverständlich. Computer, Handy, Spielkonsole, SMS, E-Mail, Chat, das Web und und und. Die Rede ist von der sogenannten „Generation Y“, den heute Mitte bis Ende 20-Jährigen. Nach 1980 geboren, sind sie in genau dem Zeitraum aufgewachsen, in dem die immer weiter fortschreitende Digitalisierung das Leben auf diesem Planenten nachhaltig verändert hat. „Digital Natives“ lautet eine andere Bezeichnung für diese Jahrgänge, die mit der „Generation Z“, den in den 1990ern Geborenen, auch schon ihre Nachfolger gefunden haben – noch technikaffiner, noch vernetzter, noch mobiler kommunizierend (siehe „Generation Digital geht es um mehr als nur Jobs“ im Cirquent Blog). Und tatsächlich: Man muss sich ja nur umsehen, in Bussen und Bahnen, in Straßencafés und Einkaufszentren, auf Universitätsgeländen und in Studentenbuden, um zu dem Schluss zu kommen, dass das alles stimmt. Dass es für junge Menschen heute schlicht normal ist, „always on“ zu sein, dass sie den Umgang mit Computer, Handy, Software und Internet so sicher beherrschen wie das Essen, Trinken und Atmen.
Möglicherweise aber stimmen diese Annahmen nur teilweise. Zumindest Joanna Goode hat begründete Zweifel. Die Erziehungswissenschaftlerin von der Universität von Oregon hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie vorgelegt, die Planer und Lehrkörper an Schulen und Universitäten hellhörig werden lassen sollten. Gegenstand ihrer Untersuchung waren das Computer- und Internetwissen von 500 kalifornischen Collegeanfängern – und vor allem die Frage, wie sehr die aus der Highschool mitgebrachten Kenntnisse auf diesem Gebiet den anfänglichen Verlauf des Studiums beeinflussen.
Nicht alle können mithalten In Goodes Studie zeigte sich, dass die jungen Studienanfänger offenbar über höchst unterschiedliche Fertigkeiten im Umgang mit den Mitteln moderner Informationstechnologie verfügen. Die aus der Schule mitgebrachten Kompetenzen ihrer Probanden reichten von kaum vorhanden bis exzellent. Durch ein und dieselbe Generation junger Menschen ziehe sich eine tiefgehende digitale Kluft („digital divide“), so Goode, die zugleich Ausdruck der ungleichen Erziehungsmöglichkeiten und technischen Ausstattung an amerikanischen Highschools sei. Ja, es gibt sie wohl, die Digital Natives, so könnte man übersetzen, und in ihrer Mitte viele, die nicht mithalten können – Generation Nix, Y, Z.
Noch bedenklicher allerdings stimmt das zweite wichtige Ergebnis aus Goodes Untersuchung. Denn fehlende Erfahrungen im Umgang mit Informationstechnologie haben nach ihrer Erkenntnis erhebliche Auswirkungen auf den weiteren Studienverlauf. „Es gibt an den Universitäten an mathematische, naturwissenschaftliche oder andere Kenntnisse geknüpfte Zulassungsvoraussetzungen“, sagt Goode. „Aber niemand fragt nach den technologischen Fertigkeiten.“ Ohne diese jedoch könne ein Studienanfänger sich heute noch nicht einmal in Kurse einschreiben, Stipendien beantragen oder die an vielen Hochschulen eingesetzte Lernsoftware benutzen.
Studienabbruch vorprogrammiert Das Problem sei, dass niemand die jungen Menschen darauf vorbereite, dass dieses Wissen an den Universitäten von ihnen verlangt werde – mit fatalen Folgen. Denn kaum eine Hochschule biete Förderkurse an, mit denen sich das Versäumte in der ersten Orientierungsphase des Studiums vielleicht nachholen ließe. „Diese Studienanfänger sind auf sich allein gestellt“, sagt Goode. Ihr ernüchterndes Fazit: „Wer kein Computer- und Internetwissen hat, überlebt in den meisten Fällen noch nicht einmal die erste Woche auf dem Campus.“
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Trends
Hilfreiche Netzwerke
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Zwitschern kann auch gemeinnützigen Zwecken dienen
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Vor Kurzem erklärte Evan Williams, er sei fest davon überzeugt, dass der freie Austausch von Informationen über soziale Netzwerke positive Auswirkungen auf die Welt habe. Evan Williams ist einer der Gründer der Microblogging-Plattform Twitter und, klar, er meinte damit vorrangig die Möglichkeit, über seinen Dienst Nachrichten rund um den Erdball zu zwitschern, von der mittlerweile rund 100 Millionen Menschen mehr oder weniger regelmäßig Gebrauch machen. Dass er mit seiner Äußerung Recht haben könnte, davon konnte sich die Welt im Januar dieses Jahres überzeugen, als unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti Aufforderungen im Twitter-Netzwerk auftauchten, per SMS Sofortspenden an Hilfsorganisationen zu übermitteln. Verbunden mit der Bitte, diese weiterzuverbreiten („please retweet!“), gingen in Windeseile unzählige dieser Spendenaufrufe um die Welt. Am 14. Januar, knapp zwei Tage nach dem Beben, vermeldete das Rote Kreuz – unter anderem über Twitter -, dass die Kampagne bereits Hilfsgelder in Höhe von fünf Millionen US-Dollar eingebracht habe.
Mitfahrschwimmfluginfozentralen Ein ähnliches Phänomen ließ sich im vergangenen Monat während des Vulkanausbruchs auf Island beobachten. Als Millionen Reisende wegen des fast europaweit geltenden Flugverbots festsaßen, wo auch immer sie gerade waren, funktionierten viele von ihnen soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook kurzerhand in internationale Mitfahr-, -schwimm- und Fluginfozentralen um. Über Twitter verbreitete sich schnell der wortspielerische Begriff „#ashtag“ als Schlagwort (englisch: „Hashtag“), unter dem Urlauber und Geschäftsreisende die Auswirkungen der Aschewolke auf den Reiseverkehr diskutieren und Hilfsangebote austauschen konnten. Viele von ihnen fanden am Ende über solche Kanäle einen Weg nach Hause.
Eine Kraft, die Gutes bewirkt Der Begriff „sozial“ hat im Deutschen mehrere Bedeutungen. Er kann benutzt werden, um ein geselliges Beisammensein zu beschreiben, bei dem Menschen gemeinsamen Interessen nachgehen oder sich einfach nur kollektiv amüsieren wollen. In diesem Wortsinne haben ihn viele Menschen wohl bislang verstanden, wenn von sozialen Netzwerken die Rede war. Beispiele wie die schnell organisierte Unterstützung für Haiti oder die im Handumdrehen eingerichteten Infokanäle, über die sich gestrandete Reisende gegenseitig helfen konnten, deuten darauf hin, dass diese Netzwerke im Begriff stehen, ihre soziales Versprechen auch in anderem Wortsinne einzulösen – indem sie eine wahrhaft gemeinnützige und wohltätige Wirkung entfalten. Schnell und unkompliziert lassen sich diese Plattformen benutzen, die ausgeklügelte Technologie, die sie zum Funktionieren bringt, bleibt im Verborgenen. Genau das scheint nicht nur die Zauberformel zu sein, mit der sich Menschen für technologische Dienstleistungen begeistern lassen, sondern auch, um ihre spontane Hilfsbereitschaft zu mobilisieren. „Wir wollen eine Kraft sein, die Gutes bewirkt“, lautet ein anderer Satz, mit dem Evan Williams kürzlich die Ziele seines Unternehmens umschrieb. Vielleicht gelingt das tatsächlich.
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Link-Tipps
Wege durchs Netz
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Google, Yahoo und Bing bieten eigene Webadressen an um Fotos und Videos zu finden
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Teil 4: Bilder und Videos finden Um Fotos, Illustrationen oder Bewegtbilder im Netz zu finden, bieten die drei großen Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing eigene Webadressen an (siehe unten). Die einfachste Suchmöglichkeit besteht bei ihnen darin, wie von der normalen Textrecherche gewohnt den oder die Suchbegriffe sowie eventuelle Standard-Suchoperatoren („+“, „-“, „OR“ etc.) in die Eingabemaske einzugeben. Zusätzlich erlauben alle drei in ihren erweiterten Einstellungen, das Suchergebnis nach medienspezifischen Kriterien feinzujustieren. Was Anzahl und Zweckmäßigkeit dieser Parameter angeht, zeigt sich Yahoo am knauserigsten. Bilder etwa lassen sich lediglich nach Größe und Farbigkeit, Videos nach Format und Dauer, beide nach Top-Level-Domain filtern. Google und Bing hingegen berücksichtigen bei der Bildersuche auf Wunsch auch die Ausrichtung (Hoch- oder Querformat), den Typ (Foto oder Illustration), eine Einschränkung auf Porträtfotos und einiges mehr. Außerdem lässt sich bei ihnen unter anderem gezielt nach Videos mit hoher Bildauflösung fanden. Praktische Besonderheit bei Bing: Hier genügt es, den Mauszeiger über eines der Vorschaubilder zu schieben, um das dahinter liegende Video im Miniaturformat zu starten.
Ähnliche Bilder finden Google darf als Alleinstellungsmerkmal die Bildrecherche nach visueller Ähnlichkeit für sich in Anspruch nehmen. Mit wenigen Mausklicks kann man damit beispielsweise feststellen, dass Günter Netzer und Berti Vogts während ihrer aktiven Zeit als Fußballer offensichtlich denselben Friseur bevorzugten. Allerdings funktioniert diese Art der Suche nur mit zuvor bereits über Google gefundenen Bildern. Eine Ähnlichkeitssuche, in die Nutzer durch schnelles Hochladen auch ihre eigenen Bilder oder Illustrationen einbeziehen können, bieten hingegen GazoPa und das noch im Experimentierstadium befindliche Retrievr. Beide verfügen zudem über eine Webapplikation, mit der sich per Maus schnell eine Illustration als Ausgangsmaterial für die Suche zeichnen lässt. Bei Retrievr ist das etwas umständlicher, nicht zuletzt weil hier die Zeichenfläche kleiner ist. Ob es allein daran liegt, dass auch die Ergebnisse über GazoPa überzeugender ausfallen, sei dahingestellt. Dennoch: Mal schnell eine schwarze Fläche mit einem großen gelben Kreis in der Mitte zu zeichnen, klappt hier wie dort auf Anhieb. Als Ergebnisse spucken dann auch beide Suchmaschinen ansehnliche Fotografien von nächtlichen Vollmonden aus. GazoPas Suchalgorithmus findet zudem dazu passende Videos.
Lustige „Mona Lisa“ Einen anderen Schwerpunkt bei der Ähnlichkeitssuche von Bildern hingegen verfolgt TinEye. Der Dienst erlaubt ebenfalls den Upload eigener Bilder, alternativ lässt sich auch die Internetadresse zu einem Bild eingeben. Anders als GazoPa und Retrievr findet TinEye anhand eines eindeutigen digitalen Fingerabdrucks jedoch ausschließlich Bilder, die dem Originalbild eins zu eins entsprechen oder dieses in irgendeiner Form beinhalten. Damit lassen sich dann Urheberrechtsverletzungen ebenso aufspüren wie Bilder, die nur einen Ausschnitt des Originals enthalten, oder lustige Photoshop-Verfremdungen von Leonardo da Vincis „Mona Lisa“.
Google Bilder- und Videosuche: images.google.de und video.google.de Yahoo Bilder- und Videosuche: de.images.search.yahoo.com und de.video.search.yahoo.com Bing Bilder- und Videosuche: www.bing.com/images und www.bing.com/videos GazoPa: www.gazopa.com Retrievr: labs.systemone.at/retrievr TinEye: www.tineye.com
Lesen Sie im nächsten Cirquent Newsletter den fünften Teil unserer Serie „Wege durchs Netz“. Das Thema dann: So klingt das Web - Musik im Internet.
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